Kulturerbe für alle/Patrimoine pour tous/Patrimonio per tutti

Plattform für kulturelles Venture Capital

Aus Kulturerbefueralle kann DIE Lösung für das grösste Problem aller Schweizer Kulturprojekte werden:

Derzeit ist die Suche nach Stiftungsgeldern sehr zeit- und geldraubend. Das bisherige Prinzip könnte hier umgedreht werden, und damit auch kleinen, innovativen Ideengebern "kulturelles Venture Capital" bringen.

Projekte werden hier präsentiert und Stiftungen kommen her und wählen aus. Das BAK sichert ab, dass genügend Stiftungen an 4 Stichtagen im Jahr hier Gelder investieren. 

Gerade innovative Projekte entsprechen aufgrund ihrer Neuartigkeit oft keinen herkömmlichen Förderungskriterien (siehe Bänkli-Projekte). Die Finanzierungssuche verschlingt zu viel Zeit, die bei der operativen Weiterentwicklung fehlt - oder die persönlichen Ressourcen der Ideengeber erschöpft. Vielversprechende Projekte können deswegen nicht verwirklicht werden.

Wenn diese Plattform potentielle Finanzierung verspricht, dann wird sie ein Zentrum der kulturellen Innovation und eine Quelle der Inspiration sein.

Bearbeitet am 17th October 2018, 08:10 von Renate Albrecher

Ulrich Suter vor 1 Monat

Ich schlage ergänzend vor, die Plattform "physisch" zu organisieren: 1-2 Präsentationen pro Jahr in Bern, an denen die Projekte in je max. 3 Minuten vorgestellt werden. Dann können anwesende Geldgeber mit den Ideenträgern direkt in Kontakt treten - und abwesende über die Kulturerbe-Plattform nähere Informationen anfordern.

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Renate Albrecher vor 1 Monat

Tolle Idee! Pitching würde allen Kulturprojekt-Trägern guttun - denn das ist die Voraussetzung, es auch vermarkten zu können. Die Vorbereitung eine Pitches ist äusserst fruchtbar für die Projektträger! ¨

Das BAK könnte auch Pitching-Kurse anbieten :-). Warum nichts was von der Startup-Gründer-Szene was abschauen. Ein solcher Blickwinkel tut auch Kulturprojekten sicher sehr gut!

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Gérard Genoud vor 1 Monat

Cette manière de formater le culturel au moyen des outils les plus conventionnels et "performants" du monde économique m'interpelle. C'est particulier de croire que ce sont les projets les plus innovants qui auraient de la peine à trouver un financement en raison même de leur originalité. C'est peut-être aussi parce que de tels projets ne répondent pas à un partage et à des intérêts suffisamment larges dans la population qu'ils ne peuvent se réaliser. C'est pourquoi personnellement je ne vois pas la nécessité de recréer une formule bis de la plateforme telle qu'elle a été faite. Cette dernière avait l'avantage de l'ouverture totale.

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Renate Albrecher vor 1 Monat

Wenn etwas innovativ ist, dann ist er oft für viele nicht erfassbar noch - sonst hätten sie es ja selbst schon erfunden und gedacht und es wäre per Definition nicht innovativ. Es entspricht eben genau nicht den üblichen Denkweisen, die, in aber bereits in Gesetz und Förderbedingungen gegossen sind. Man muss quer denken und andere Perspektiven einnehmen können, um innovativ zu sein. Die Menschen, die an den Drehknöpfen sitzen, erfassen die innovative Dimension vielleicht - oder auch nicht. Jedenfalls aber können sie nicht die Gesetze, Verordnungen, Förderkriterien von einem Tag auf den anderen ändern. Drum braucht es "flexibles" Kapital - in Geld und Vernetzungsmöglichkeiten, das von bemächtigten, verständigen Händen und Köpfen verwaltet wird - und nah ist bei den Ideatoren und deren Welt.

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Gérard Genoud vor 1 Monat

Merci Renate pour cette leçon de marketing fort pertinente en terme de marketing, mais dont je ne partage pas les présupposés. Belle réalisation pour votre projet.

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Olga K. vor 4 Wochen

Oui, c'est dommage que nous ayons à discuter de la culture et du facteur économique en même temps, mais malheureusement assez souvent il est nécessaire d'avoir le projet culturel réalisé.
Je pense, que cette idée, l'idée de Collaboration-contribution-Association-partenariat et Patrimoinepourtous 2019 sont très proches - d'utiliser cette plateforme actuelle non seulement pour une discussion, mais aussi de trouver les instruments pour la réalisation.

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Olga K. vor 4 Wochen

Je suis d'accord avec Renate.
Il est vrai que souvent il est difficile de trouver des investisseurs, en particulier, lorsque les projets sont à but non lucratif.

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Linus Pfrunder vor 4 Wochen

Die Plattform als Möglichkeit, Projekte vorzustellen, "anzupreisen" und zu vernetzen, finde ich eine tolle Idee. Ob allerdings durchgesetzt werden kann, dass Stiftungen/Geldgeber diese Plattform besuchen, um die nach ihren Kriterien unterstützungswürdigen Projekte auszuwählen?
Das Thema dieser Plattform sollte zudem das Kulturerbe und somit eingegrenzt bleiben. Projekte müssten also immer einen direkten Bezug dazu haben. Totz der Breite dieses Themas ist die Unterstützung aber verständlicherweise oft an gesetzliche Grundlagen oder bestimmte Förderkriterien gebunden. Es ist deshalb tatsächlich nicht einfach, innovative Projekte, die nicht herkömmlichen Kriterien entsprechen, zu unterstützen. Der Gedanke von "flexiblem" Kapital ist ebenfalls interessant, gerade wenn man bedenkt, dass "Kulturerbe" eben ein dehnbarer und ziemlich offener Begriff ist. Die Umsetzung ist aber wohl auch hier nicht ganz so einfach. Vielen Dank für die anregende Idee und die sich entwickelnde Diskussion, wir bleiben dran!

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Monika Schwentner vor 2 Wochen

Leider denke ich auch, dass das was Du sagst ein Problem ist und auch bleiben wird.
Stiftungesgelder via diese Plattform zu bekommen dürfte tatsächlich enorm schwierig sein.

Es ist ja aber auch unglaublich schade, dass es keine Plattform gibt, auf welchen sich eben Projekte vorstellen können, welche nicht in einen "normalen" Ramen passen, sage ich mal salop.

Bleibt zu hoffe, dass es irgendwann und irgendwie mal, so eine Plattform gibt.

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Renate Albrecher vor 2 Wochen

Liebe Monika, danke für Deine Worte und Teilen unserer Hoffnung.
Es ist tatsächlich eine ganz andere Ausrichtung bei der Vergabe von Stiftungsgeldern als bisher üblich.
Dennoch, in der Start-up Szene ist das nun auch möglich, dass Investoren zu den Start-ups kommen, dass sich neue Formen an Geldgebern entwickelt haben (Business Angels, etc.) und nicht umgekehrt der Projektträger im Finanzierungs-Nebel herumstochern muss . Wer weiss, vielleicht setzt sich das auch irgendwann einmal für kulturelle und innovative Projekte durch, die einen idealistischen Ansatz haben - deren Rendit in anderen Werten gemessen wird als in Franken/Euro/Dollar.

So eine kulturelle Ideenbörse würde auch enorm die Administration in den Stiftungen reduzieren und ein Mitsprache früh bei der Kreation der Projekte ermöglichen, damit die Ausrichtung optimiert werden kann. Ich bin sicher, es lassen sich Argumente finden, die so manche Stiftungen davon überzeugen könnten, auf sein einem gemeinsamen Portal aktiv zu werden.

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Monika Schwentner vor 2 Wochen

Liebe Renate
Das wäre so schön! Insebesondere auch für unsere Bänklikarte, welche Dankd Dir ja gerade unglaublich boomt.
Sobald meine CHILLY sich von der Ridgeback Attacke erholt hat, sind wir auch wieder auf Bänkli"jagd" für die Karte.

Ich drücke jedenfalls meine Daumen feste, dass das hier von Dir beschriebene Realität wird.


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