Kulturerbe für alle/Patrimoine pour tous/Patrimonio per tutti

Die Grünräume der Kirchen spiegeln die Bewirtschaftung der Landschaft in ihrer Erbauungszeit

von
I. Schauer
I. Schauer | vor 9 Monaten | in Ideenwettbewerb

Kultur und Natur gehören zusammen, so wie Mensch und Kultur.
Kirchen haben einen festen Platz in den Städten und verfügen oft noch über grosszügige Grünflächen. Die Gestaltung des Grüns um Kirchen soll uns das Kulturerbe der Landschaftspflege und -bewirtschaftung zur Zeit der Erbauung der Kirche näherbringen.
Es entstehen grüne Oasen in der Stadt, die der Stadtnatur ihren wichtigen Platz geben. Naturerlebnisse vor der Haustür, die von der Bevölkerung gewünscht sind, werden möglich und tragen zu Wohlbefinden, Begegnung, Standortqualität und Erhalt der Artenvielfalt bei. Bäume und Grünflächen beeinflussen das Stadtklima in Hitzesommern positiv und die Tiere, die als Kulturfolger unter uns leben, erhalten Lebensraum zurück. Den Städtern, die einen Grossteil der Bevölkerung ausmachen, wird bewusst, welche direkten Auswirkungen ihr persönlicher Konsum auf Grund der Art der Bewirtschaftung der Produktionsflächen auf die Biodiversität und damit auf eine ihrer Lebensgrundlagen hat.

 

Bearbeitet am Mär 11, 2018 von I. Schauer

Anabel von Schönburg vor 9 Monaten

Nicht nur in der Umgebung von Kirchen eine sehr gute Idee!

I. Schauer vor 9 Monaten

Ja, da stimme ich Dir vollkommen zu.

Viktoria Hirsch vor 9 Monaten

Ein ja zur Kultur auch auf dieser Ebene - sehr gute Idee!

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Anabel von Schönburg vor 9 Monaten

Nicht nur in der Umgebung von Kirchen eine sehr gute Idee!

Nathalie Baumann vor 9 Monaten

Spannendes Thema! Gut gewählt, insbesondere wenn man bedenkt, dass die kirchliche Umgebung (wo Religionen praktiziert und gelebt werden) seit mehreren Tausendjahren unsere Beziehung zur Natur prägen und auch bestimmen (Konstruktion) - gut angesetzt!
#changemakers #biodiversity

Renate Albrecher vor 9 Monaten

Ja, das ist ein schönes Beispiel für Kulturerbe. Wo situieren sich die Orte für die gemeinsame Ausübung der Religion - früher, heute? Wie ist der Uebergang gestaltet, von der säkularen Welt in den Bereich dieses Ortes. Wände? Gärten?

Es fällt auf, dass alte Kirchen fast immer von Parks umgeben sind, das mag auch daran liegen, dass früher Friedhöfe um Kirchen herum gebaut wurden.

Aus Bänkli-Technischer Sicht haben wir auch beobachtet, dass selbst in Orten, in denen es kaum öffentliche Bänkli gibt, im Umfeld der Kirche und des Friedhofes solche aufzufinden sind. Das heißt, diese Vorhöfe und Parks sind auch wesentlich für die Pflege des Soziallebens eines Ortes. Sie werden in vielen Dörfern, Orten, Städte von den Bewohnern genutzt, unabhängig von deren sonstigem Zugang zu religiösen Themen.

Paul Hollenstein vor 9 Monaten

Ruheoasen in Städten sind Kirchhöfe und Friedhöfe, meist gut beschattet und angenehm zu sein, ohne Hektik. Gute Idee.

saragiova vor 9 Monaten

Sehr schön :)! Bravo!

Ingrid Geiser vor 9 Monaten

Sehr gute Idee. War mir bis jetzt dessen noch nicht richtig bewusst. Werde ab sofort vermehrt darauf achten

Viktoria Hirsch vor 9 Monaten

Sehr schön - ein ja zur Kultur !

Adrian Brüngger vor 9 Monaten

Gute Idee und auch realisierbar da in meiner Erfahrung Kirchenverantwortliche dem Anliegen tendenziell offen gegenüber stehen.

I. Schauer vor 9 Monaten

Vielen Dank für das Input! Diese Erfahrung durfte ich auch schon machen. Das hat mich dazu bewogen, dieses einfach umzusetzende und in mehrfacher Hinsicht nachhaltige Anliegen (Natur, Gesundheit, Stadtklima, Konsumgewohnheiten, Standortqualität) hier vorzustellen.

Oliver Widmer vor 9 Monaten

Kinder und Jugendliche in die Gestaltung ihres Lebensraumes mit ein zu beziehen.....die Vision eines öffentlichen Stadt Gartens.....das sind Ideen, die wir gerne weiterverfolgen....auch dank deiner Inspiration und deinem Einsatz. Merci Ines!

Axel Heinrich vor 9 Monaten

Gratulation.
Schau doch mal in die aktuelle Ausgabe (3/2018) Der "Stadt und Grün": der Jüdische Friedhof in Berlin Weissensee erhält gerade die Auszeichnung: "UN Dekade Biologische Vielfalt" - viele excellente Ansätze finden sich Dank wissenschaftlicher Begleitung. Weiter so.

Monika Schwalm vor 8 Monaten

Wir freuen uns mit dir, dass unsere Weiterbildung «CAS Natur im Siedlungsraum» Früchte zu tragen beginnt. Toll dein Beitrag zur Biodivesität und dem Kulturerbe.

Anke Stephan vor 8 Monaten

Das Artensterben ist dramatisch, leider für die Medien kein Thema

I. Schauer vor 8 Monaten

Ja und darüber bin ich wirklich tief erschüttert. Deshalb suche ich immer wieder nach neuen Wegen, dem begegnen zu können und versuche dabei, möglichst viele verschiedene Menschen zu begeistern und im gemeinsamen Tun und Bestreben zu vereinen.

Irene Rüegg vor 8 Monaten

Gute Idee! Mit einer naturnahen Gestaltung der Kirchen-Umgebung kann den Erholungssuchenden auch der Schöpfungsgedanke näher gebracht werden.
Irene Rüegg

Irene Rüegg vor 8 Monaten

Gute Idee! Mit einer naturnahen Kirchen-Umgebung kann den Erholungssuchenden auch der Schöpfungsgedanke näher gebracht werden.
Irene Rüegg

Jörg Kuhn vor 8 Monaten

Die Idee, Grünräume von Kirchen als Aufwertungspotential zu nutzen, um mehr Natur in Städte und Gemeinden reinzuholen, überzeugt mich. Es handelt sich dabei oft um die letzten attraktiven Freiflächen im Zentrum. Diese einladenden Rückzugsräume werden nicht nur von der Bevölkerung geschätzt, sondern auch von vielen Pflanzen und Tieren.

Last, but not least sollte eigentlich für Kirchen die Bewahrung der Natur - und somit die Bewahrung der Schöpfung - ein wichtiges Anliegen, mehr noch, eine Selbstverständlichkeit sein.

Marco Agostini vor 8 Monaten

Auf jeden Fall eine tolle Idee. Bravo

Barbara Finkenbrink vor 8 Monaten

Ein wichtiges Thema!
Denn Grünflächen im Siedlungsraum sind entscheidend - nicht nur für die Biodiversität, sondern auch für die Lebensqualität der Menschen. Die Förderung des kulturellen Erbes in Kombination mit der Umgebungsgestaltung kann viele Funktionen gleichzeitig erfüllen: einheimische Arten werden gefördert, hochwertige Grünräume wirken der städtischen Überhitzung entgegen und bieten Menschen gleichzeitig Raum zur Begegnung. In Kombination mit der Vermittlung des kulturellen Erbes sind diese Grünräume identifikationsstiftend.
Es freut mich, dass die Stadt Baden mit dem Projekt "Natur findet Stadt" Anregung für dieses wunderbare Projekt bieten konnte. Auch Baden bleibt bei den Grünflächen aktiv. Im Sommer 2018 werden die Umweltwochen der Stadt Baden sich dem "Stadtklima" widmen.

Katrin Blassmann vor 8 Monaten

Der Natur mehr Raum in Siedlungen zu lassen und nicht alles mit Parkplätzen und pflegeleichten Steinwüsten zuzupflastern ist ebenso schön wie sinnvoll. Eine tolle Idee, historische Bepflanzungen mit historischen Bauten zu verknüpfen. Viel Glück.

Yvonne Erb vor 8 Monaten

Die Umgebung von Kirchen als Lebensraum für Pflanzen und Tiere aufzuwerten, finde ich eine tolle Idee. Und da Kirchen meist in der Mitte von Siedlungen stehen, ist dies ein Ort, der wahrgenommen wird. Übrigens auch ein Gewinn für die (historischen) Bauten!

Franziska Studer vor 8 Monaten

Tolle Idee!

Christine Ziegler vor 8 Monaten

Super Idee und Initiative

(Account removed) vor 8 Monaten

Spannende Idee. Ich drücke die Daumen, dass sie umgesetzt wird.

Monika Beck vor 8 Monaten

Diese Idee gefällt mir - ganz besonders wegen dem Bezug zur Kirche, wo die Vielfalt von Gottes Schöpfung immer ein grosses spirituelles Thema ist.

Esther Thalmann vor 8 Monaten

viel Glück mit deiner Idee

Sandra Gloor vor 8 Monaten

Super Idee! Es lohnt sich, Grundstückbesitzer anzusprechen, die über grössere Grün- und Freiräume im Städten und Dörfern verfügen. Wenn sie sich anstecken lassen, ist der Effekt gleich sehr gross. Viel Glück und Erfolg mit deiner Idee, Ines!

Bluememeitschi vor 8 Monaten

Das ist eine spannende Idee.

Bluememeitschi vor 8 Monaten

Spannende Idee!

Kulturerbe für alle vor 8 Monaten

Diese Idee ist zur nächsten Phase fortgeschritten
Publikumswahl

Andreas Teuscher vor 8 Monaten

Diese Idee ist zur aktuellen Phase fortgeschritten

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