Kulturerbe für alle/Patrimoine pour tous/Patrimonio per tutti

Stereotype, Klischee und Anekdoten - die Schweiz im Blick der anderen

von
Renate Albrecher
Renate Albrecher | vor 10 Monaten | in Ideenwettbewerb

Was denkt traditionellerweise der Rest der Welt über die Schweizer? Und - was davon ist wirklich wahr?

Die eigene Identität ist nicht nur Ausdruck seines Seins und seiner Fähigkeiten, Werte und Traditionen - sie ist auch ein Ergebnis des Blickes von außen auf uns selbst. Wie die anderen uns sehen, wie sie uns interpretieren bestimmt deren Agieren und Reagieren, beeinflusst also indirekt unsere eigene Realität und wird so zur Wirklichkeit

Hat die Schweiz den Mut, sich dem Blick von außen zu stellen?

Würde die Schweiz es wagen, ganz offiziell Stereotype, Klischees und Anekdoten über sich und die Eidgenossen zu sammeln?

Und diese dann auf ihren Ursprung und "Wahrheitsgehalt" zu überprüfen,

und dies dann den gesammelten Stereotypen gegenüberzustellen?

Denn - wie war das noch einmal mit dem Körnchen an Wahrheit?

Verfügt die Schweiz über den Humor und die Selbstironie  für ein derartiges Projekt? 

 

Bearbeitet am Jan 21, 2018 von Renate Albrecher

Hans-Peter Bruder vor 10 Monaten

Der Grand-Seigneur des Schweizer Humors (Da ist der Emil das beste Beispiel der Schweiz)

Renate Albrecher vor 10 Monaten

Ja lieber Hans-Peter Bruder!
Fähig, sein, sich selbst von außen zu sehen - mit einer feinen Messerspitze an Humor versehen - das ist eine wahre Kunst.

Sich der Wahrnehmung von außen zu stellen verlangt Mut, verlangt Beschäftigung mit der Vergangenheit und ist eine Investition in die Zukunft.

Denn die Menschen sind nicht reine rationale Wesen, kennen niemals alle Fakten und Tatsachen. Aber sie haben ein feines Gespür für Stereotypen, ein emotionales Erinnerungsvermögen, welches das rationale übersteigt. Und es ist dieses, welche Entscheidungen prägt - die ja meist doch alle "aus dem Bauch" kommen.

Markierte Benutzer:

Kilian T. Elsasser vor 9 Monaten

Die Stereopyen sind immer ein guter Einstieg in ein Gespräch.

Renate Albrecher vor 9 Monaten

Ja, dass stimmt! Sie sind guter "Türöffner" und erlauben ein "Abtasten" der Wahrnehmung des Gegenüber!

Kilian T. Elsasser vor 9 Monaten

Früher regten mich diese Stereotypen immer auf. Auf den Käse, die Berge und Uhren angesprochen zu werden, sind gute Einstiege die Schweiz zu "erklären".

Renate Albrecher vor 8 Monaten

Es ist oft ein Kern an Wahrheit darin - auch wenn die genaueren Umstände dann alles in ganz anderes Licht rücken können. Aber Stereotype sind oft notwendig, um Kommunikation und Handeln zu ermöglichen.

Kilian T. Elsasser vor 8 Monaten

Mit der Einführung der Eisenbahn konnte Getreide günstig in die Schweiz importiert werden. Es gab keine Hungersnöte mehr. Im Mittelland war der Getreideanbau nicht mehr konkurrenzfähig. Die Bauern sattelten auf Milchwirtschaft um. Das Zuviel an Milch wurde in neue Produkte, wie Schokolade und Käse haltbar gemacht und exportiert.

Renate Albrecher vor 8 Monaten

Hoch interessant! Das passt wunderbar auch zur Idee der lebendigen Tradition der Integration: https://kulturerbefueralle.ch/post/482896

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Anima007 vor 9 Monaten

Une idée drôle et sérieuse!

Renate Albrecher vor 9 Monaten

Oui, l'humeur Suisse .. c'est une anecdote en soi :-)

Olga K. vor 9 Monaten

C'est une bonne question!
Voice un lien pour découvrir :)

http://chocolate-and-cheese.ch/

Renate Albrecher vor 8 Monaten

Merci!
Et merci pour ce lien! En effet, la Suisse est plus que chocolat et fromage .. et quand même - pas faut non plus, qu'il sont important pour la Suisse ...

Kulturerbe für alle vor 8 Monaten

Diese Idee ist zur nächsten Phase fortgeschritten
Wahl durch Moderatorinnen und Moderatoren

Andreas Teuscher vor 8 Monaten

Diese Idee ist zur aktuellen Phase fortgeschritten

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